Probleme auf wordpress.com
Beim surfen und durchstöbern von Foren ist mir aufgefallen, dass besser ist, den Blog nicht auf wordpress.com laufen zu lassen. Ich hatte mit dem Blog bereits einige Probleme und lasse ihn deshalb jetzt auf lima-city unter megamasta.lima-city.de laufen. Der Blog hier wird nicht gelöscht, neue Einträge werden allerdings nur bei meiner neuen Domain erscheinen.
Hessentag in Langenselbold
Ihr merkt vielleicht, dass ich mein Computerverbot inzwischen abgesessen habe und meinen Monitor wiederhabe.
Trotzdem habe ich nicht gebloggt. Das liegt daran, dass wir bei uns in Langenselbold mommentan Hessentag haben. Ich bin die meiste Zeit dort und kann mich daher nicht in Themen vertiefen, die ich dann bloggen würde. Außerdem habe ich durch meine einwöchige Auszeit auch vieles verpasst, worüber ich bloggen könnte, da der in Opera integrierte RSS-Reader (über den ich hauptsächlich meine Informationen beziehe) offensichtlich nur die letzten Feeds empfängt. Ich habe nun die E3, den Start von Fedora 11 und die Alpha 2 von Ubuntu 9.10 verpasst.
Dafür veranstaltet die hessische Polizei mehrere (hoffentlich interessante) Vorträge usw. zu den Themen Internet und Computerspiele. Ich werde wahrscheinlich darüber bloggen. Die erste Veranstaltung, den Kompetenztag des Landeskriminalamtes, habe ich leider verpasst, da ich lange Schule hatte. Die nächsten Veranstaltungen liegen aber in den Feiertagen, es kann also eigentlich nichts passieren.
Einen ausführlichen Report über die E3 werde ich wahrscheinlich nicht veröffentlichen, einen Bericht über Fedora bzw. Ubuntu wird noch folgen.
Computerverbot
Ich werde die nächste Woche vorraússichtlich nicht bloggen können, da ich Computerverbot habe. Meine Eltern meinten, dass ich in letzter Zeit zu viel vor der Kiste gesessen habe. Ich bin jetzt bis Samstag meinen Monitor los, das hier schreibe ich vom PC meiner Mutter.
Nun, jetzt muss ich meine Aktivitäten wohl auf den Fernseher verlegen….
Nokia „Ovi“
Gerade ist Nokias Plattform Ovi an den Start gegangen. Sie versteht sich (so in den Medien) als Konkurrenz zu Apples App Store. Ich war noch nie im App Store, möchte aber meine Meinung über Ovi loswerden.
Allein der Name „Ovi“ ist ja schon interresant. Google Sprachtools verrät mir, dass der Name finnisch ist und „Tür“ bedeutet.
Ich melde mich an und komme nur schwer zum „Store“. Das ist schon der erste Negativpunkt – die unübersichtliche Navigation. Außerdem funktioniert alles nur sehr langsam. Irgendeine Seite lässt sich gar nicht laden – Mein Browser wird nicht unterstützt. Für einen begeisterten Opera-Fan wie mich ein weiterer Minuspunkt. Ich mache nun mit meinem Alternativbrowser Firefox weiter.
So langsam begreife ich, dass das ganze Zeug gar nicht zentral auf den Verkauf von Handysoftware ausgelegt ist, sondern zur Handysynchro-
nisation. Probieren wir das einfach mal aus, es ist kostenlos.
Leider funktioniert es nicht ganz wie gewollt – aus Angst vor hohen Internetverbindungskosten breche ich ab. Das müsste auch ohne Handyinternet gehen!
Mir fällt ein, dass ich ja irgendwann mal die „PC Suite“ von Nokia installiert habe. Die nutze ich jetzt mal. Ich komme allerdings überhaupt nicht damit zurecht. Beim surfen entdecke ich die „Ovi Sute“. Nach einer (verhältnismäßig) langen Installation komme ich mit dem Programm auch nicht zurecht. Ich gebs auf.
Ich erforsche die weiteren Funktionen von Ovi. Man kann hier für 7€ (!) 10 GB Online-Speicher bekommen. So langsam graut es mir vor dieser Website. Der Rest der Seite ist rein darauf ausgelegt, sich mit dem Handy zu synchronisieren. Und die „Maps“-Funktion funktioniert auf meinem 6300 nicht.
So betrachtet ist Ovi eigentlich ein nutzloser Handy-Speicher im Internet, den man gar nicht braucht, denn man hat ja ein Handy. Bei mir hat Ovi einen so derart schlechten Eindruck hinterlassen, dass ich mich in Zukunft von der Seite fernhalten werde. Der Store ist mommentan auch nicht erreichbar, warscheinlich Serverprobleme oder so. Bei einem so unausgereiften Service würde mich ein Hacker-Angriff auch nicht wundern.
„Bravo Screenfun“ eingestellt
Wie mehrere Internetseiten berichteten, ist die Ausgabe 6/2009 die letzte Ausgabe meiner Lieblingscomputerspielezeitschrift „Bravo Screenfun“. Die Zeitschrift, die mal 300.000 Exemplare im Monat verkaufte, ist neulich nur noch 10.000 Exemplare losgeworden. Die Umsrukturierung, die neulich erfolgte, half dem Blatt auch nicht.
Ich gebe zu, die Zeitschrift in letzter Zeit auch nicht mehr gelesen zu haben. Ich merkte, dass die Inhalte für mich wenig interessant waren und ich den Inhalt, den ich dort für knappe 5€ geboten kriege, z.B. bei 4Players kostenlos kriege – und dort habe ich sogar noch mehr, nämlich Kommentare und Downloads sowie ein breiteres Spektrum an Videos.
Ich glaube nicht, dass es an den Inhalten lag, dass sich die Screenfun zum Schluss so schlecht verkaufte. Die Zeitschrift ist dem Internet zum Opfer gefallen, ich glaube, nicht der Einzige gewesen zu sein, der von Screenfun auf 4Players (oder andere Plattformen wie GameStar.de) umgestiegen ist.
Neulich las ich im Magazin der Süddeutschen Zeitung Artikel über die Zukunft des Journalismus. Diese lag ganz eindeutig im Internet – viele Zeitungen müssen mit Entlassungen und starken Umstrukturierungen umgehen – die Screenfun ist da nur ein aktuelles Beispiel.
Ich merke selber, früher mehr in der Zeitung gelesen zu haben – ich beziehe meine Informationen eigentlich nur über RSS und die Schlagzeile der Lokalzeitung, ab und zu auch über die Tagesthemen.
Mein Vater meinte, bei ihm ersetze der (bei meinem Vater geringe) Internetkonsum die Tagesschau, nicht die Zeitung. Nach seiner Meinung liegt der Grund der schlechten Verkaufszahlen darin, dass die Leute heutzutage weniger Zeit haben. Das mag auch ein Grund sein – der Hauptgrund liegr meiner Meinung nach aber darin, dass die Zeitungsleser sterben und eine neue, „zeitungsfremde“ Generation Internet heranwächst.
„Killerspiel“-Diskussion
Da ich über das Wochenende nicht da war, bin ich nicht zum bloggen gekommen. Interessanterweise fanden sich auch nur 280 RSS-Feeds bei mir. Diese Nachricht ist jedoch eine der interessantesten, und ich fühle mich dazu gedrungen, auch mal meine Meinung dazuzugeben.
Die kalifornische Regierung hat kurz vor Beginn der E3 (welche in Kalifornien stattfindet) „Killerspiele“ kritisiert. Es ein derartiges Gesetz wurde zwar schon 2004 unterzeichnet, es wurde allerdings durch eine Intitiative von Computerspielverbänden blockiert.
Kurz nachdem ich hierauf aufmerksam wurde, ging per RSS diese Nachricht bei mir ein: Der Betreiber der Computerspiele-Liga ESL hat die Intel Friday Night Games in Karlsruhe abgesagt. Die Veranstaltung wurde der Firma zu politisch, nachdem die Spiele in Stuttgart und in Nürnberg abgesagt wurden.
Inzwischen stellt sich auch die katholische Jungend auf eine Seite: Sie kritisierte die Aussagen des Bayrischen Innenministers Joachim Hermann, der „Killerspiele“ mit Kinderpornografie verglich (dazu ein lesenswerter Kommentar von 4Players).
Nach dieser Kritik sagte Hermann, dass die katholische Jugend (Jugend!) ja keine Ahnung habe, wie gewaltverherrlichend und brutal diese Spiele seien (er sagte das allerdings höflicher)
Ich zitiere ja gerne einen hier meiner Meinung passenden Satz von Dieter Nuhr: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten“.
„Killerspiele“ sind zwar nicht das Gute in Person, sind aber nicht das, wozu sie gemacht werden. Am besten zeigt das dieses Video.
Der deutsche eSports-Bund rief nach Herrmans Kinderporno-Vergleich dazu auf, negative Akzente gegen die CSU zu setzen. Diesen Aufruf möchte ich unterstützen, mindestens gegen Joachim Hermann.
Netbook für Schüler???
Dell hat jetzt ein Netbook herausgegeben, welches auch speziell für Schulen erhältlich ist: Das Latitude 2100. Es läuft bei Dell offiziell auch als Netbook für kleine bzw. mittelständische Unternehmen, wurde aber z.B. laut Golem.de speziell für Schulen entwickelt.
Es hat die normalen Leistungsmerkmale eines Netbooks wie einen Atom-Prozessor und 512 MB RAM. Es ist wahlweise mit Ubuntu 8.10 bzw. Windows XP erhältlich. Außerdem ist eine Mobile Computing Station, welche 24 Netbooks miteinander über Ethernet verbinden kann, erhältlich.
Ich frage mich, ob dieses Konzept Zukunft hat.
Viele haben ja bereits einen PC oder ein Laptop, fraglich wer da noch einmal 300 € für ein Netbook ausgeben will, welches nur in der Schule benötigt wird. Außerdem werden die Schüler damit sowieso nur Unsinn machen (wie im Informatikunterricht). Für viele wäre die Linux-Distribution Ubuntu auch eine neue Erfahrung, mit der viele vielleicht nicht zurechtkommen würden. Außerdem stürzen viele Spiele unter WINE als Emulator auch ab – 300 € für ein Schulgerät auszugeben, welches locker durch Hefte ersetzt werden kann (und welches im Ubuntu-Fall keinen weiteren Nutzen außer dem Internet bietet), wäre für viele Eltern, insbesondere sozial schwache, kein Kaufargument.
Netbooks/Laptops in der Schule waren noch nie ein besonders großes Thema, was sich aber auch ändern kann (insbesondere durch die neuen „Computer-Tafeln“, die interactive boards, oder wie sie heißen). Daher bin ich gespannt, wie sich die Lage entwickelt!
Microsoft rät Kunden von Vista ab
Mehrere Microsoft-Manager rieten gestern von Windows Vista ab. Man solle von Windows XP gleich auf Windows 7 springen, welches im Oktober 2009 erscheinen soll. Windows 7 war eigentlich für Anfang 2010 angekündigt, Microsoft korrigierte diesen Termin allerdings wieder. (Zur Quelle)
Es war ja klar, dass die Herren von Microsoft ihre (offensichtlichen) Fehler zugeben, die sie mit Vista gemacht haben. Dass sie von ihrem (aktuellen!) Betriebbsystem aber abraten, damit habe ich nicht gerechnet. Dabei finde ich persönlch Vista gar nicht so schlecht, Kompatibilitätsprobleme mal ausgenommen.
Um so gespanter warte ich auf die finale Version von Windows 7. Der Release Candidate machte ja keinen so schlechten Eindruck, und viel mehr Neues außer ein paar Bugfixes werden ja auch nicht drin sein.
Hoffentlich werden die meisten Kompatibilitätsprobleme beseitigt (durch den neuen „XP-Modus“ sollten eigentlich die größten Probleme beseitigt sein).
Jedenfalls freue ich mich auf Windows 7, mit ein bisschen Glück macht es vielleicht ja manchen Linux-Distributionen Konkurrenz
Ubuntu 9.10 „Karmic Koala“ – Alpha 1
3 Wochen nachdem das neue Ubuntu 9.04 „Jaunty Jackalope“ herausgekommen ist, gibt es schon die Alpha 1 zum neuen Ubuntu – es soll „Karmic Koala“ heißen und soll nun auch ARM-Prozessoren unterstützen.
Cannonical-Chef Mark Shuttleworth setzte viele Ziele: Die (bereits jetzt extrem kurzen) Bootzeiten sollen noch weiter verkürzt werden und Flackern beim Start soll verhindert werden.Neben einem ansprechenderen Grafikmodus ist eine spezielle Netbook-Version geplant.
Die Alpha 1 ist mit dem neuen Kernel 2.6.30 und GNOME 2.27.1 ausgestattet. Es gibt sie leider nicht als Live-CD, weshalb ich sie auch nicht getestet habe. Allerdings soll die Alpha 2, welche für den 11. Juni geplant ist, als Live-CD erhältlich sein. Ich werde sie dann testen und hier rezensieren.
Am 25. Mai startet in Barcelona die Karmic Ubuntu Developer Summit. Dort wird die Version weiter ausgearbeitet – wir bleiben weiterhin gespannt.
Weitere Informationen finden sich hier.
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